Skalierung in der Atlassian Cloud

Dein System wächst mit deinen Anforderungen

Es gibt viele gute Gründe für die Cloud: Du kannst z. B. von der besseren Performance, den geringeren Kosten, der Zukunftssicherheit oder der höheren Produktivität profitieren. Doch hier wollen wir einen anderen Vorteil unter die Lupe nehmen – nämlich die bessere und schnellere Skalierung in der Atlassian Cloud.






Wie funktioniert die Skalierung in der Cloud?

Skalierbarkeit ist eine wichtige Anforderung von Unternehmen an ihre Systeme. So muss sichergestellt sein, dass wenn dein Unternehmen wächst, deine Cloud-Systeme einfach mitwachsen. Sie müssen skalierbar sein. Skalierung bedeutet demnach, dass Rechenleistung, Serverkapazität und andere Ressourcen genau in dem Maße wachsen oder schrumpfen, wie du (bzw. dein Unternehmen) es gerade benötigst. Und genau das ermöglicht dir die Atlassian Cloud. 

Wieso skaliere ich in der Cloud besser und schneller als in einer On-Premises-Lösung?

Die Antwort auf diese Frage hat primär etwas mit dem verbundenen Aufwand zu tun: Der manuelle Aufwand für die Skalierung, wie du ihn von deinen On-Premises-Instanzen kennst, ist in der Cloud nämlich wesentlich geringer als in Server und Data Center – oder fällt sogar komplett weg! 

On-premise zu skalieren muss nicht nur lange und sorgfältig geplant werden, sondern verschlingt auch Zeit, Ressourcen und die Kapazitäten deiner Mitarbeiter*innen. Wenn dein Unternehmen wächst und mehr User vorhanden sind, müssen deine IT-Profis entweder mehr Rechenleistung (CPU, RAM) auf bereits bestehenden Maschinen bereitstellen (vertikale Skalierung) oder neue Server/Maschinen dazukaufen (horizontale Skalierung). Erschwerend kommt hinzu: Dein Team muss abschätzen, wie viel "mehr" ungefähr gebraucht wird. Wenn diese Einschätzung total daneben liegt, zahlst du entweder zu viel (für Ressourcen, die du gar nicht brauchst) oder du musst mehrfach nachjustieren und immer wieder Upgrades durchführen.

Anders ist es in der Cloud: Zwar passiert auch hier Ähnliches, doch da die entsprechenden Ressourcen – also die Maschinen und Systeme – bereits in großem Stil vorhanden sind, entfällt ein langwieriger, aufwändiger Abstimmungs- und Upgrade-Prozess, wie du ihn "in house" hättest, komplett.


Automatische, manuelle und
geplante Skalierung in der Cloud

Automatische Skalierung

Die meisten Unternehmen präferieren die automatische Skalierung. Wenn z. B. die Zugriffszahlen auf die Website deines Unternehmens schlagartig zunehmen, dann skaliert deine Cloud-Lösung das von selbst – ohne Zusammenbrüche oder Ruckler auf deiner Website. Solltest du weniger Rechenleistung benötigen, dann skaliert dein System auch wieder automatisch herunter. So zahlst du nur das, was du auch wirklich verbrauchst.

Manuelle Skalierung

Die manuelle Skalierung in der Cloud kannst du nicht mit der einer On-Prem-Instanz vergleichen. In der Cloud musst du eigentlich nur einen Knopf drücken, wohingegen dir bei Server und Data Center ein langwieriger Prozess mit Freigaben, Downtimes, dem Kauf von Hardware usw. bevorsteht. Problem: Da es hierbei notwendig ist, dass ein Mensch die Skalierung anstößt, kann es zu Verspätungen oder Fehlern kommen.

Geplante Skalierung

Hierbei handelt es sich um eine Zwischenlösung: Bei der geplanten Skalierung wird nicht automatisch nach oben oder unten skaliert, sondern du kannst die Lösung so einstellen, dass zu bestimmten Zeiten (basierend auf Erfahrungswerten) hoch- oder heruntergefahren wird. Wenn deine Bedürfnisse nahezu immer gleichbleibend sind, ist diese Option eine gute Wahl, doch Vorsicht: Unerwartete Spitzen oder Einbrüche können hier nicht abgefangen werden.



Skalierung und Sicherheit – passt das zusammen?

Noch heute nennen Unternehmen, die On-Premise-Lösungen nutzen, den Faktor Sicherheit als Hauptgrund, warum sie nicht in die Cloud umziehen. Doch diese Bedenken sind nicht mehr zeitgemäß: 94 % der Unternehmen, die in die Cloud gewechselt sind, bestätigen, dass ihre Sicherheitssituation besser geworden ist! 

Aber bleibt die Cloud auch sicher, wenn du beliebig skalierst? Ja! Denn dahinter liegt ein System, das strenge Sicherheitstests, eine umfangreiche Planung für das Disaster Recovery und eine durchgängige Datenverschlüsselung kombiniert, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Zudem verfolgen gute Cloud-Systeme einen ZeroTrust-Ansatz – das bedeutet Sicherheits-Checks an jedem Endpunkt und für jeden User im Unternehmen. So stellt Atlassian sicher, dass z. B. eine Schwachstelle in einem System oder beim Login nicht dazu führt, dass alles andere ebenfalls in Gefahr gerät. 


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Dieser Inhalt wurde zuletzt am 09.05.2023 aktualisiert.

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